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Das sind die zehn reichsten Kryptomilliardäre

Von Michael Saylor bis Satoshi Nakamoto: das sind die reichsten Crypto-Persönlichkeiten.

Das sind die zehn reichsten Kryptomilliardäre

Von Michael Saylor bis Satoshi Nakamoto: das sind die reichsten Crypto-Persönlichkeiten. Und ihre erstaunlichen Geschichten.

Ambitionierte Hedgefonds-Manager, kontroverse Pioniere und Genies, gehüllt in Geheimnisse: Der Aufstieg von Bitcoin und Co. hat viele Menschen reich gemacht – einige sogar zu Kryptomilliardären. Die zehn reichsten Kryptoinvestoren und ihre abenteuerlichen Geschichten.

Platz 10: Michael Saylor (1,2 Milliarden USD).

Er ist der CEO von MicroStrategy, ein Milliardär und ein echter Bitcoin-Enthusiast. Jeden Morgen teilt er auf Twitter ein bullisches Bitcoin-Meme. Mit seinem Unternehmen besitzt er seit 2020 Bitcoin. Manche sehen ihn als Pionier, andere als umstrittenen Protagonisten. Tatsache ist: MicroStrategy besitzt fast ein Prozent der gesamten Bitcoins, ca. 152.000 BTC, das entspricht mehreren Milliarden US-Dollar. Saylor besitzt ein Vermögen von 1,2 Milliarden USD.

Platz 9: Matthew Roszak (1,4 Milliarden USD)

Weniger bekannt, aber noch reicher: Matthew Roszak hat ein Vermögen von 1,4 Milliarden Dollar. Er ist vor allem als Investor im Kryptosektor aktiv. Er arbeitete bis 2012 im traditionellen Finanzwesen, bevor er Bitcoin & Co entdeckte. Er ist Board-Mitglied des Blockchain-Startups Bloq und Mitbegründer der frühen DeFi-Plattform Vesper Finance, beide gegründet mit Jeff Garzik, einem der Kernentwickler von Bitcoin.

Platz 8: Nikil Viswanathan (1,8 Milliarden USD)

Nikil Viswanathan ist Mitbegründer von Alchemy, einer führenden Web3-Plattform, die von Google, Charles Schwab und anderen Schwergewichten aus der alten Welt unterstützt wird. Sie wird auch als das "Microsoft der Blockchain" bezeichnet, weil Dutzende von Unternehmen seine Software nutzen.

Platz 7: Marc Andreessen (1,8 Milliarden USD)

Er ist eine Art Schattenkaiser von Web3, VC-Magnat und Internet-Pionier. Marc Andreessens Karriere begann als Programmierer in Netscape zu den Anfängen des Internets in den Neunzigern. Heute leitet er a16z, vielleicht der mächtigste Web3-Hedgefonds der Welt, mit Beteiligungen an fast jedem großen Unternehmen (Coinbase, Ripple, Alchemy etc.). Bekannt ist er auch für das einflussreiche Essay: Software Is Eating The World. Das Ergebnis: ein Vermögen von 1,8 Milliarden USD.

Platz 6: Jed McCaleb (2,4 Milliarden USD).

Er gründete 2012 Mt. Gox, die erste große Bitcoin-Börse. Danach war er 2013 Mitgründer von Ripple, eine der größten Kryptowährungen weltweit. Schließlich ging er 2014 mit Stellar selbst an den Start, einer Blockchain, die für Geschwindigkeit konzipiert war, aber bald an Bedeutung verlor. Der Großteil seines Vermögens kommt aus verkauften Ripple-Token. Jed McCaleb besaß neun Milliarden davon. Mit seinem neuen Startup Vast will er jetzt zum Mond – nicht nur metaphorisch: Er möchte die erste Raumstation mit künstlicher Schwerkraft bauen. Sein Vermögen: 2,4 Milliarden USD.

Platz 5: Chris Larsen (2,6 Milliarden USD)

Ach, Chris Larsen hatte 2018 noch beinahe 60 Milliarden Dollar. Heute sind es „nur“ 2,6 Milliarden. Wie kam er zu diesem Reichtum? Die Gründung von Ripple, eine der erfolgreichsten (und umstrittensten) Kryptowährungen weltweit. Bis 2014 war er CEO des Unternehmens. Wiederholt kritisiert: seine Spenden – oft für Polizeiaufnahmen, mehrere Millionen Dollar. Auch: eine Greenpeace-Kampagne gegen Bitcoin: "Change the Code, not the Climate". Darin wurde gefordert, Bitcoin müsse auf Proof of Stake umgestellt werden.

Platz 4: Die Winklevoss-Zwillinge (3 Milliarden USD)

Sie waren die ersten Bitcoin‑Milliardäre: Cameron und Tyler Winklevoss kauften Bitcoin erstmals 2012, für rund 10 US-Dollar. Heute sind sie vor allem bekannt als Gründer von Gemini, einer der führenden Kryptobörsen in den USA, und Nifty, lange Zeit eine führende NFT‑Marktplatz. Sie sind auch bekannt aus dem Film "The Social Network". Es geht um die Entstehung von Facebook und ein gehöriges Drama. Mark Zuckerberg soll das Facebook‑Idee an ihnen gestohlen haben, so die Vorwürfe. Ihr Vermögen liegt jeweils bei ca. 1,5 Milliarden USD.

Platz 3: Brian Armstrong (3,1 Milliarden USD).

Er ist Gründer von Coinbase, der größten Kryptobörse in den USA. Und für manche der "König der Kryptos". Seine Vorbilder: Elon Musk und Steve Jobs. In der Gerichtsbarkeit kämpft er gegen die SEC gegen willkürliche Maßnahmen. Auf Twitter feindet er Kritiker manchmal kräftig an. Unangenehm: Als Coinbase‑Mitarbeiter gegen eine "giftige Arbeitskultur" protestierten, nannte er sie nur "dumm" und drohte mit Kündigung. Sein Vermögen: 3,1 Milliarden USD.

Platz 2: Changpeng Zhao (10 Milliarden USD)

Aufgewachsen in armen Verhältnissen in China, gehört Changpeng Zhao heute zu den reichsten Menschen der Welt. Er gründete 2017 Binance, heute die weltweit größte Kryptobörse. Jetzt sitzt er im Kreuzfeuer der US‑Justiz. Die Anklagen reichen von schweren Betrugsvorwürfen bis Marktmanipulation. Sein Vermögen: 10 Milliarden USD.

Platz 1: Satoshi Nakamoto (19–25 Milliarden USD)

Er soll zwischen 750.000 und mehr als einer Million Bitcoin besitzen. Und niemand kennt seine Identität: Wir sprechen von Satoshi Nakamoto, dem mysteriösen Erfinder von Bitcoin. Er tauchte im April 2011 unter. Seitdem haben sich viele seine Identität angeeignet. Doch niemand konnte überzeugen. Sein Vermögen liegt bei 19 bis 25 Milliarden USD. Doch Satoshi Nakamoto hat nie die Bitcoin berührt, die mit ihm verbunden sein sollen. Dennoch gibt es mysteriöse Wallet-Adressen, die nach langer Inaktivität wieder aktiv wurden. Das geschah 2021, als eine Wallet-Adresse aus Satoshis Zeiten plötzlich wieder aktiv wurde. War das Satoshi Nakamoto?


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