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Das wird diese Woche wichtig für Bitcoin und Krypto

Eine bewegte Handelswoche für den Kryptomarkt. Der Kryptomarkt hat eine turbulente Handelswoche hinter sich.

Das wird diese Woche wichtig für Bitcoin und Krypto

Eine bewegte Handelswoche für den Kryptomarkt

Der Kryptomarkt hat eine turbulente Handelswoche hinter sich. Bitcoin (BTC) fiel Mitte der Woche auf ein mehrmonatiges Tief von 78.167 Dollar, doch am Sonntag kam positives US-Nachrichten, die den gesamten Kryptomarkt anheizten. Donald Trump kündigte an, dass er eine umfassende Crypto-Reserve für die USA aufbauen will. Das ließ die Kurse von Bitcoin, Ethereum (ETH) und anderen Altcoins wie Solana (SOL), Ripple (XRP) und Cardano (ADA) deutlich steigen. Dadurch konnten die deutlichen Kursverluste der Vortage teilweise wieder gutgemacht werden.

Bitcoin schloss die Woche bei 94.265 Dollar, nur 2% niedriger, während Ripple um rund 8% zulegte und Cardano sogar um 35% an Wert gewann. In der kommenden Handelswoche richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Außerdem stehen mehrere wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, die die Finanzmärkte beeinflussen könnten.

Wichtige wirtschaftliche Kennzahlen dieser Woche

Die erste Handelswoche im März beginnt mit der Veröffentlichung der US-Einkaufsmanagerindices für das produzierende Gewerbe am Montag. Am Mittwoch folgen die endgültigen ISM-Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im Februar. Später in der Woche rückt der Fokus nach Europa, wo die EZB am Donnerstag ihr zweites Zinsentscheid des Jahres bekanntgibt. Am Freitag werden wichtige US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, darunter der NFP-Arbeitsmarktbericht und die Arbeitslosenquote. Zudem werden Anleger der Rede von Fed-Cpräsident Jerome Powell am Freitagabend um 18:00 Uhr (MEZ) aufmerksam folgen, in der er Einblick in die Geldpolitik der US-Notenbank geben wird.

Montag: US-Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe

Montag, 3. März 2025: Um 16:00 Uhr (MEZ) wird der ISM-PMI für den US-Produktionssektor veröffentlicht. Analysten rechnen mit einem leichten Rückgang von 50,9 im Januar auf 50,6 im Februar. Ein Index über 50 deutet auf Wachstum hin, was positiv für den US-Aktienmarkt wäre. Frühere Rückeroberungen dieser Marke führten zu Kursgewinnen im S&P 500 und Nasdaq-100. Sollte der Index jedoch unter 50 fallen, könnte dies auf eine sich abschwächende Wirtschaft hindeuten und negative Auswirkungen auf Aktien- und Kryptomarkt haben.

Mittwoch: ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor

Mittwoch, 5. März 2025: Um 16:00 Uhr (MEZ) werden die endgültigen Zahlen des ISM-PMI für den US-Dienstleistungssektor veröffentlicht. Vorherige Monat fiel der Index niedriger als erwartet, auf 52,8. Für Februar rechnen Analysten mit einer leichten Verbesserung auf 53,0. Liegen die tatsächlichen Werte unter den Erwartungen, könnte dies zu Verkaufsdruck an den Aktienmärkten führen. Große Abweichungen von den Prognosen können auch zu mehr Volatilität führen. Wenn der positive Trend seit Herbst 2024 anhält und der Index höher als erwartet ausfällt, könnte dies auf einen stärkeren Dienstleistungssektor hindeuten. Das könnte Investoren ermutigen, stärker in risikoreichere Assets zu investieren, einschließlich Crypto.

Donnerstag: EZB-Zinsentscheidung

Donnerstag, 6. März 2025: Um 14:15 Uhr (MEZ) kündigt die Europäische Zentralbank ihre zweite Zinsentscheidung des Jahres an. Nach einer Zinssenkung von 0,25 Prozentpunkten im Januar auf 2,90% wird erneut eine Senkung um 25 Basispunkte auf 2,65% erwartet. Zwar ist die Inflation in Europa zuletzt wieder leicht gestiegen, doch Analysten rechnen damit, dass die EZB den Zinssatz aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Aussichten senkt, insbesondere in Deutschland, das sich noch in einer Rezession befindet und für 2025 lediglich ein schwaches Wachstum von 0,1% prognostiziert wird.

Anleger werden besonders auf die Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Christine Lagarde um 14:45 Uhr (MEZ) achten. Ihre Erläuterungen zum Zinsentscheid und ihre Aussichten zur wirtschaftlichen Lage in Europa könnten erhebliche Auswirkungen auf den Eurokurs haben und indirekt auch auf die Finanzmärkte. Sollte die EZB überraschenderweise beschließen, den Zinssatz unverändert bei 2,90% zu belassen, könnte der Euro schwächer werden und Risikokapital wie Bitcoin unter Druck setzen.

Freitag: US-Arbeitsmarktdaten und Arbeitslosenquote

Freitag, 7. März 2025: Am letzten Handelstag der Woche veröffentlicht das Bureau of Labor Statistics um 14:30 Uhr (MEZ) die neuesten Zahlen zur US-Arbeitsmarktsituation, darunter die Zahl der außerhalb der Landwirtschaft geschaffenen Arbeitsplätze (NFP). Im Januar wurden nur 143.000 neue Jobs geschaffen, deutlich weniger als die erwarteten 169.000. Im Dezember lag diese Zahl noch bei 307.000, dem höchsten Stand seit März 2024.

Analysten rechnen damit, dass im Februar 156.000 neue Jobs entstanden sind. Fällt dieser Wert niedriger aus als erwartet, könnte dies die US-Notenbank (Fed) zu weiterer Geländegestellung der Geldpolitik veranlassen. Im zweiten Halbjahr 2024 führten schwache NFP-Berichte zu Verkaufsdruck auf risikoreiche Assets, einschließlich Crypto. Wenn das tatsächliche Wachstum jedoch höher ausfällt als erwartet, könnte dies der Fed mehr Spielraum geben, die Politik straffer zu halten. Eine starke Arbeitsmarkts Entwicklung kann sich positiv auf Aktienkurse auswirken und indirekt auch auf Bitcoin.

Gleichzeitig wird die US-Arbeitslosenquote für Februar veröffentlicht. Im Januar lag sie bei 4,0%, etwas niedriger als die erwarteten 4,1%. Für Februar wird erneut 4,0% prognostiziert. Liegt die Arbeitslosenquote über der Vorhersage, könnte die Fed dies in künftige Entscheidungen einfließen lassen. Eine sich verschlechternde Arbeitsmarktslage könnte Investoren davon abhalten, in risikoreiche Assets zu investieren. Eine Absenkung der Arbeitslosigkeit könnte hingegen ein Signal sein, dass sich der US-Arbeitsmarkt weiter erholt und die Risikobereitschaft der Anleger erhöhen.

Fazit Diese Woche steht im Zeichen wichtiger wirtschaftlicher Kennzahlen und politischer Entscheidungen, die die Finanzmärkte beeinflussen können. Die Kryptomarkt wird vor allem auf makroökonomische Entwicklungen und Aussagen von Entscheidungsträgern reagieren. Anleger sollten diese Entwicklungen eng beobachten, denn unerwartete Ergebnisse können sowohl am Aktien- als auch am Kryptomarkt zu Volatilität führen.


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