TON-Netzwerk wird immer öfter Opfer von Phishing-Attacken
Laut einem Blockchain-Sicherheitsexperten wird das TON-Netzwerk, das zu Telegram gehört, von Phishing-Attacken überflutet.

Laut einem Blockchain-Sicherheitsexperten wird das TON-Netzwerk, das zu Telegram gehört, von Phishing-Attacken überflutet.
Obwohl es ursprünglich als eine der vielversprechendsten Token der aktuellen Crypto-Marktphase galt, sieht sich das TON-Netzwerk derzeit schweren Beschuldigungen gegenüber.
So schreibt der Blockchain-Sicherheitsexperte Yu Xian Beitrag auf X ansehen, dass es "zunehmend mehr Phishing-Attacken im TON-Ökosystem" gäbe, die Telegram- und TON-Nutzer bedrohen.
Diese Angriffe würden laut dem Gründer von SlowMist darauf zurückzuführen sein, wie das TON-Netzwerk funktioniert, wodurch es Angreifern leicht gemacht werde, Gruppen zu infiltrieren und ihre Phishing-Links zu verbreiten.
Die Opfer würden unter anderem mit der Versprechung von Airdrops gelockt, die jedoch nie stattfinden. Das Ziel der Angreifer seien die Wallets der TON-Nutzer.
Ein weiterer Kritikpunkt, den Xian anführt, sind die 2022 eingeführten anonymen Nummern, mit denen Telegram-Konten ohne SIM-Karte erstellt werden können. Sollten diese Konten in die Hände von Angreifern geraten, könnten nicht nur die Wallets, sondern auch die Telegram-Konten gestohlen werden.
Laut der Blockchain-Analyseplattform DeFiLlama umfasst das TON-Netzwerk derzeit ein Total Value Locked im Wert von mehr als 630 Millionen US-Dollar, was seit Anfang 2024 ein Wachstum von 4.500 Prozent bedeutet – eine ausgezeichnete Angriffsfläche für Cracker.
Übrigens ist dies nicht das erste Mal, dass Krypto-Sicherheitsexperten vor den Gefahren des TON-Ökosystems warnen. Bereits im April dieses Jahres warnte das Sicherheitsunternehmen Kaspersky vor einer ähnlichen Phishing-Betrugsmasche.
Zu den größten Token im TON-Ökosystem gehören neben der nativen Kryptowährung Toncoin auch Notcoin und 41 weitere Münzen.