Amerikanische Behörden beschlagnahmen FTX-Villa
Nach dem Konkurs von FTX beschlagnahmen die Behörden die Villa des ehemaligen technischen Managers.

Nach dem Konkurs von FTX beschlagnahmen die Behörden die Villa des ehemaligen technischen Managers. Kosten: 3,7 Millionen Dollar.
Amerikanische Behörden haben das Landhaus des ehemaligen technischen Direktors der pleitegegangenen Kryptobörse FTX beschlagnahmt, wie der kanadische Fernsehsender BNN Bloomberg aus anonymen Quellen erfahren hat.
Der 27-Jährige soll das Anwesen auf den San Juan-Inseln (eine Inselgruppe an der Küste von Washington) zwei Monate vor dem Untergang der Handelsplattform für 3,7 Millionen US-Dollar gekauft haben.
Singh wurde von den Behörden unter anderem wegen Betrugs, Geldwäsche und Verstößen gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung untersucht. Ende Februar gestand er alle Vorwürfe.
Weil der Kauf über ein FTX-Konto erfolgte, gehen die Ankläger davon aus, dass das Geld aus illegalen Aktivitäten stammte, und beschlagnahmten daraufhin die Villa.
Gleichzeitig erhoben die amerikanischen Aufsichtsbehörden SEC und CFTC jeweils eine Zivilklage gegen Singh.