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US-Behörden schließen illegalen Kryptomixer Samourai Wallet

Die Betreiber des Kryptomixers Samourai Wallet wurden in den Vereinigten Staaten festgenommen.

US-Behörden schließen illegalen Kryptomixer Samourai Wallet

Die Betreiber des Kryptomixers "Samourai Wallet" wurden in den Vereinigten Staaten festgenommen. Sie werden beschuldigt, Geld gewaschen zu haben und Geldtransfers ohne Genehmigung zu begünstigen. Nach Angaben des US-Justizministeriums sollen über Samourai Wallet "unrechtmäßige Transaktionen" im Gesamtwert von über zwei Milliarden US-Dollar verarbeitet worden sein und "mehr als 100 Millionen Dollar an kriminellen Einnahmen" gewaschen worden sein.

Die Verdächtigen sind Keonne Rodriguez, CEO und Mitbegründer, und William Lonergan Hill, CTO und ebenfalls Mitbegründer von Samourai Wallet. Laut dem Justizministerium wurde Rodriguez in den USA festgenommen und Hill in Portugal festgehalten. Die USA werden um seine Auslieferung bitten. Der Webserver und die Domain des Kryptomixers wurden beschlagnahmt. Die App ist auch aus dem Google Play Store entfernt worden. Sie wurde über 100.000 Mal heruntergeladen.

Samourai Wallet wurde 2015 entwickelt und seitdem soll über 100 Millionen Dollar an "kriminellen Einnahmen" durch die Kryptomixer gewaschen worden sein, laut dem US-Justizministerium. Ein Teil des Geldes stammte aus illegalen Dark-Web-Markets wie Silk Road und Hydra Market, aber auch aus "verschiedenen Telekom- und Computerbetrugsstrukturen".

Der Mixer diente angeblich als "Zuflucht für Kriminelle, um Geld in großem Stil zu waschen", sagte Staatsanwalt Damian Williams. Die Verdächtigen sollen "willentlich und wissentlich das Waschen von mehr als 100 Millionen Dollar an kriminellen Einnahmen von Silk Road, Hydra Market und mehreren anderen Computerhacking- und Betrugskampagnen erleichtert haben." Dem Bericht zufolge sollen sie gewusst haben, dass das Geld, das über den Waschservice überwiesen wurde, aus kriminellen Einnahmen stammte.

Auf Twitter hätten sie öffentlich zum "Waschen krimineller Einnahmen über Samourai" aufgerufen. Im Juni 2022 soll Rodriguez Werbung für den Mixer bei russischen Oligarchen gemacht haben, um Sanktionen zu umgehen.

Die Höchststrafe für Verschwörung zum Geldwäsche beträgt 20 Jahre Gefängnis, während das Betreiben eines Geldtransmissionsunternehmens ohne Genehmigung mit bis zu fünf Jahren Strafe bedroht ist.


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