US-Gericht legt Kaution für verhafteten Celsius-CEO fest
Nach der Verhaftung von Alex Mashinsky muss der ehemalige CEO von Celsius in Untersuchungshaft bleiben, es sei denn, er kann US$40 Millionen auftreiben.

Nach der Verhaftung von Alex Mashinsky muss der ehemalige CEO von Celsius in Untersuchungshaft bleiben, es sei denn, er kann US$40 Millionen auftreiben. Gestern wurde Alex Mashinsky, der ehemalige CEO der insolventen Krypto-Uitleendienst Celsius, festgenommen.
Ein Richter hat die Kaution nun auf US$40 Millionen festgesetzt. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor. Bis zur Zahlung bleibt der in der Ukraine geborene Anwalt in Untersuchungshaft. Gemäß der Vereinbarung darf Mashinsky nicht reisen und kein neues Bank- oder Kryptokonten eröffnen. Seine Frau muss heute die Kaution unterzeichnen. Ein weiterer Mitunterzeichner muss nächsten Freitag seine Unterschrift leisten.
Ankläger werfen Mashinsky die Hauptschuld am Untergang von Celsius vor und beschuldigen ihn von Betrug und Marktmanipulation. Der Ex-CEO hat seine Unschuld beteuert. Eine Anhörung ist für den 25. Juli angesetzt. Celsius war einer der größten Krypto-Ausleihdienste der Branche. Nach dem Zusammenbruch des Terra-Ökosystems geriet auch das Unternehmen in Schwierigkeiten und musste schließlich Insolvenz beantragen.