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Was würde passieren, wenn BlackRock und Co. mit 1 % ihres Vermögens in BTC investieren?

Wie hoch kann der Bitcoinpreis noch steigen?

Was würde passieren, wenn BlackRock und Co. mit 1 % ihres Vermögens in BTC investieren?

Wie hoch kann der Bitcoinpreis noch steigen? Die neue Welle an Bitcoin-ETF-Anträgen von Wall-Street-Riesen wie BlackRock setzt dich erneut unter Druck, darüber nachzudenken.

Wer kennt es nicht? Als Anleger ist es verführerisch, darüber nachzudenken, zu welchen Preisen der zugrunde liegende Wert erreichen könnte, wenn eine bestimmte Entwicklung eintrifft. "Was wäre, wenn ..." ist eine Formulierung, die in der Kryptoszene oft benutzt wird. Obwohl man dem stets mit Vorsicht begegnen sollte, stellen wir in diesem Artikel genau diese Frage. Denn mit den vielen Bitcoin-Spot-ETF-Anträgen von Schwergewichten wie BlackRock rückt ein solches Szenario immer näher.

Disclaimer: Dieser Artikel ist keinerlei Beratung, nur ein 'Was wäre wenn ...' und bietet keine Garantie für die Zukunft. Es ist daher kein Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Nimm den untenstehenden Text daher mit Vorsicht. Und vergiss nicht: Mach immer deine eigene Recherche!

So groß ist BlackRock und Co.

Mit BlackRock (US$9,09 Billionen verwaltetes Vermögen, AuM) hat eine der weltweit größten Vermögensverwalter eine Bitcoin-ETF-Anfrage bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Es kursiert das Gerücht, dass auch Fidelity Investments (US$4,28 Billionen AuM), das weltweit Nummer drei ist, mit einem Bitcoin-ETF liebäugelt. Offizielle Bestätigung gibt es noch nicht, aber Fidelity bestätigte sein Interesse an Krypto vorige Woche noch mit einer Investition in EDX, einer neuen Kryptobörse.

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Kein Gerücht sind hingegen die Bitcoin-ETF-Anträge von Invesco (US$1,48 Billionen AUM) und Wisdom Tree (US$90 Milliarden), die ebenfalls eine Spot-ETF für die Kryptowährung beantragt haben.Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt der drittgrößten Wirtschaft der Welt, Deutschland, lag 2021 bei rund 4,26 Billionen US-Dollar.

Wenn also nur ein Bruchteil des dort gebundenen Geldes in Fonds und ETFs in Bitcoin fließen würde, könnte das einen spürbaren Effekt auf den Bitcoin-Preis haben.

Gold-ETFs als Vorbild

Dafür gibt es gewichtige Gründe. Dieses Szenario trat bei der Einführung von Gold-ETFs im Jahr 2004 tatsächlich ein. Die Einführung der ersten Gold-ETFs löste eine Gold-Rally aus. Während der Goldpreis im November 2004 noch bei 400 US-Dollar stand, waren es 2006 600 US-Dollar und zwei Jahre später, 2008, sogar 800 US-Dollar. Die Rally war noch lange nicht vorbei und erreichte 2011 ihren Zwischenhöhepunkt bei fast 2.000 US-Dollar. Die ETF-Struktur machte Gold für viele Anleger zugänglicher und kostengünstiger, was die Preissteigerungen unterstützte.

Die Vertriebe von BlackRock und Co, getrieben von attraktiven Provisionen, bewarben damals Gold-ETFs als eine wichtige Ergänzung zum Portfolio. Die Geschichte, dass Gold Teil eines gut diversifizierten Portfolios ist, hat funktioniert und trillions of Dollar an Zuflüssen erzeugt. Dieselbe Geschichte könnte sich in Form von digitalem Gold wiederholen. Es ist schließlich eine eigene Anlageklasse mit tendenziell geringer Korrelation zu anderen Vermögenswerten – ein Muss für gut gestreute Portfolios.

Die Bitcoin-Wirkung

Im Gegensatz zu Gold wird nicht erwartet, dass ETFs das primäre Mittel werden. Die Grundidee der inhärent digitalen Underlying-Value legt eine direkte Investition nahe. Aus regulatorischen und Infrastrukturaspekten könnten Bitcoin-ETFs jedoch eine wichtige Übergangslösung darstellen.

Um eine Vorstellung von dem Volumen zu bekommen, das hier im Spiel ist: Die fünf größten Vermögensverwalter der Welt verwalten zusammen rund 25 Billionen US-Dollar. Wenn nur ein Prozent davon kontinuierlich nach Bitcoin fließt oder über neue Fonds investiert wird, entspräche das einer Zuflussmenge von etwa 250 Milliarden Dollar. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von BTC von etwas unter 600 Milliarden Dollar wäre das ein spürbarer Effekt.

Bei einer voraussichtlich weiteren Geldmengenausweitung in den kommenden Jahren, einer stetigen Bitcoin-Adoption und der Existenz von mehr als nur fünf Vermögensverwaltern weltweit, könnten die angenommenen Zuflüsse und Preiswirkungen deutlich höher ausfallen. Da der Großteil wahrscheinlich weiterhin aus direkten Bitcoin-Käufen kommen dürfte, würden Spot-ETFs lediglich eine schöne Ergänzung darstellen.

Vergleich Aktien- und Goldmärkte

Natürlich gibt es weitere vergleichbare Variablen, die bei der Prognose der zukünftigen Bitcoin-Marktkapitalisierung helfen. Die weltweite Aktienmarktkapitalisierung liegt zum Beispiel bei über 100 Billionen US-Dollar. Etwa drei Prozent davon könnten einem einzigen Unternehmen zugeschrieben werden, nämlich Apple. Damit wäre das Unternehmen fünfmal so groß kapitalisiert wie Bitcoin.

Die Goldmarktkapitalisierung, rund 12 Billionen Dollar, zeigt ebenfalls, wie viel Spielraum Bitcoin hat. Wenn Bitcoin nur 10 Prozent des Goldmarktkapitalanteils gewinnen würde, würde das eine Verdopplung der aktuellen Marktkapitalisierung bedeuten – vereinfacht – eine Verdopplung des aktuellen Bitcoin-Preises. Erfahrungsgemäß zweifeln wenige erfahrene Kryptoinvestoren daran, dass dieses Szenario nicht völlig unrealistisch ist. Vor allem, weil Bitcoin, als es 2021 sein Allzeithoch von etwa 67.000 US-Dollar markierte, eine Marktkapitalisierung von rund 1,2 Billionen US-Dollar hatte.

Manche Bitcoin-Fans glauben sogar, dass Bitcoin die gleiche oder gar eine höhere Marktkapitalisierung als Gold erreichen könnte. In diesem Szenario müsste die Marktkapitalisierung von Bitcoin zwanzigfach steigen. Würden wir das 1:1 auf den Preis umlegen, entspräche das ungefähr einem BTC-Preis von rund 600.000 US-Dollar.

Disclaimer: Dieser Artikel ist keinerlei Beratung, nur ein 'Was wäre wenn ...' und bietet keine Garantie für die Zukunft. Es ist daher kein Kauf- oder Verkaufssignal. Und vergiss nicht: Mach immer deine eigene Recherche!


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