KYC
KYC steht für Know Your Customer. Dabei handelt es sich um eine Prüfung, mit der eine Krypto-Plattform feststellt, wer du bist.
Was ist KYC?
Bei einer KYC-Prüfung gibst du persönliche Daten wie deinen Namen, deine Adresse und dein Geburtsdatum an. Außerdem lädst du in der Regel ein gültiges Ausweisdokument hoch, zum Beispiel einen Reisepass, Führerschein oder Personalausweis.
Eine regulierte Krypto-Plattform nutzt diese Daten, um deine Identität zu überprüfen. KYC ist in Europa für Finanzunternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Es hilft dabei, Betrug, Geldwäsche und andere Finanzkriminalität zu verhindern.
Ein einfaches Beispiel für KYC
Du erstellst ein Konto bei einer Kryptobörse, um Krypto zu kaufen. Zusätzlich zu deiner E-Mail-Adresse fragt die Plattform nach deinem Namen, deiner Adresse und einem Foto deines Ausweises.
Anschließend prüft die Plattform, ob du tatsächlich die Person auf dem Dokument bist. Nach dieser Prüfung kannst du das Konto wie gewohnt nutzen. Das Beispiel zeigt, dass es bei KYC vor allem um eine Identitätsprüfung geht.
Warum ist KYC bei Krypto wichtig?
KYC wird häufig im Zusammenhang mit Vorschriften für Kryptobörsen und andere Krypto-Unternehmen erwähnt. Wenn eine Plattform KYC einführt oder ihre Prüfungen anpasst, geht es meist darum, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und verdächtige Aktivitäten besser aufzuspüren.
Die KYC-Prüfung ändert für dich meist nichts daran, wie du Krypto kaufst, verkaufst oder aufbewahrst. Allerdings gibst du sensible Daten weiter. Informiere dich deshalb immer darüber, wie eine Plattform Daten speichert und schützt.
Eine Plattform ohne KYC unterliegt oft nicht der europäischen Aufsicht. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie unsicher ist. Im Problemfall kann der Verbraucherschutz jedoch eingeschränkt sein.