Coinbase reagiert empört auf Verzögerung durch die SEC
Im Juli 2022 bat Coinbase die US-Börsenaufsicht SEC darum, klare Richtlinien für den Kryptosektor zu formulieren.

Im Juli 2022 bat Coinbase die US-Börsenaufsicht SEC darum, klare Richtlinien für den Kryptosektor zu formulieren. Jetzt reagiert die Behörde und fordert mehr Zeit.
Die US-Börsenaufsicht SEC bittet um mehr Zeit, um spezifisch auf Coinbases Antrag nach mehr Klarheit zur Krypto-Regulierung zu reagieren.
Dies ließ Coinbases Leiter der Rechtsabteilung, Paul Grewal, am View post on X am 14. Juni wissen. In einem View post on X stand als Antwort, dass der Aufsichtsbehörde voraussichtlich mindestens vier Monate Zeit bliebe, um eine Empfehlung auszusprechen.
"Das Personal der Kommission erwartet, dass es in der Lage sein wird, der Kommission bezüglich Coinbases Antrag auf Regulierung innerhalb der nächsten 120 Tage eine Empfehlung vorzulegen", so die SEC.
Coinbase hatte bereits im Juli 2022 eine Petition eingereicht, in der es um Orientierung und mehr Klarheit ging, wie die neue Assetklasse reguliert werden soll. Das war ausreichender Grund für die Kryptobörse, am 25. April die SEC zu verklagen.
Grewal äußert seinen Unmut über die Verzögerung: "Sie verweigern eine Frist, obwohl es ein ausdrückliches Gerichtsurteil gibt."
Am 6. Juni dreht die SEC den Spieß um und klagte Coinbase an. Die Vorwürfe: unregistrierter Wertpapierhandel. Kurz zuvor hatte die Behörde auch Binance, der weltweit größten Kryptobörse, Klage erhoben.