Kryptosicherheitsfirma hackt Trezor T-Hardware-Wallet
Nach dem Ledger-Desaster genießt Konkurrent Trezor eine zunehmende Beliebtheit.

Nach dem Ledger-Desaster genießt Konkurrent Trezor eine zunehmende Beliebtheit. Aber es gibt eine Schwachstelle in der Hardware-Wallet.
Laut Unciphered hat man eine Methode gefunden, die Trezor T Hardware Wallet zu hacken. Das Sicherheitsunternehmen zeigt den Prozess in einer Labordemonstration.
Sie sagen, dass der Hack durch eine "nicht zu behebende Hardware-Schwachstelle in dem STM32-Chip ermöglicht wird, mit dem der integrierte Flash und einmal programmierbare Daten geschützt werden können."
Der Angreifer kann bei einem erfolgreichen Hack den Seed-phrase der Wallet auslesen und die gespeicherten Mittel stehlen. Laut dem Sicherheitsunternehmen ist Trezor über die Schwachstelle am Gerät informiert. Der Hersteller der Kryptowallet habe jedoch noch nichts unternommen, um diese Schwachstelle zu beseitigen, so das Unternehmen. Da der Hack nur möglich ist, wenn Angreifer physischen Zugriff auf die Wallet haben, bleiben die Gelder der Trezor-Kunden weiterhin offline geschützt.
Mitte Mai verlor ein Anleger 30.000 Dollar, weil mit seiner Hardware-Wallet manipuliert wurde. Hacker hatten sich Zugriff verschafft, indem sie Klebstoff, doppelseitiges Klebeband und eine zuvor geladene Seed-Phrase verwendeten. Angesichts der jüngsten Kontroverse um seinen Konkurrenten Ledger ist der Post auf X in den letzten Tagen stark gestiegen.
Beide Unternehmen gehören zu den führenden Herstellern von Hardware-Wallets. Entdecke, welche Geräte verfügbar sind und wo die Unterschiede liegen, in unserem großen Wallet-Vergleich.