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Russland will bis 2024 seine eigene CBDC einführen

Die digitale Rubel soll ab 2024 in ganz Russland eingeführt werden.

Russland will bis 2024 seine eigene CBDC einführen

Die digitale Rubel soll ab 2024 in ganz Russland eingeführt werden. Das ist zumindest der Plan der Bank Rossii.

Die Versuche, Russlands eigene digitale Zentralbankwährung (CBDC) einzuführen, werden in Russland vorangetrieben. Wie die Bank Rossii in einem neuen Dokument ankündigt, will die russische Währungsaufsicht den digitalen Rubel ab 2024 landesweit einführen.

Konkret heißt es: "Im Jahr 2024 wird die Bank Rossii beginnen, schrittweise alle Kreditinstitute an die digitale Rubel-Plattform anzuschließen und die Anzahl der verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten und Transaktionen mit Smart Contracts zu erweitern."

Einige Funktionen, wie ein Offlinemodus und die Implementierung weiterer Finanzanbieter und Börsen, werden voraussichtlich ab 2025 ausgerollt. Im April kündigte Russland eine erste Testphase des digitalen Rubels für 2023 an. Anschließend soll eine Roadmap für die landesweite Integration vorgestellt werden, sagte Vize-Gouverneurin Olga Skorobogatova im Juni.

Im Allgemeinen sucht Russland nach Wegen, die westlichen Sanktionen zu umgehen. Die Aufmerksamkeit für die Entwicklung einer eigenen CBDC hat daher "hohe Priorität", gab die Chefin der Zentralbank, Elvira Nabiullina, Ende April zu.

Russland forscht auch an einer blockchain-basierten Plattform, um seinen Ausschluss aus dem internationalen Zahlungssystem SWIFT zu kompensieren.


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