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Strategy, Metaplanet und Coinbase testen wichtige Unterstützungen

Strategy nähert sich einem möglichen Bruch unter 100 US-Dollar, während Metaplanet und Coinbase ihre Unterstützung bei 200 Yen und 150 US-Dollar noch verteidigen. Die drei Krypto-Treasury-Stocks bleiben damit eng mit Bitcoin und der Marktstimmung verbunden.

Strategy, Metaplanet und Coinbase testen wichtige Unterstützungen

Wichtigste Erkenntnisse

  • Strategy testet die Zone um 100 US-Dollar erneut und notierte am 8. Juli bei rund 97 US-Dollar, im Pre-Market zeitweise sogar bei 93 US-Dollar.
  • Metaplanet verteidigte die wichtige 200-Yen-Marke und legte in dieser Woche um 5,61 % auf 226 Yen zu.
  • Coinbase hielt die 150-US-Dollar-Zone seit September 2024 zum vierten Mal und wurde am 8. Juli bei 163,51 US-Dollar gehandelt.

Drei der größten Krypto-Treasury-Stocks stehen derzeit gleichzeitig an einer entscheidenden charttechnischen Marke. Strategy, Metaplanet und Coinbase bewegen sich jeweils um die Zonen bei 100 US-Dollar, 200 Yen und 150 US-Dollar. Diese Bereiche dürften die nächste Kursrichtung in der Gruppe maßgeblich beeinflussen.

Strategy zurück bei 100 US-Dollar

Strategy, das größte börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz, lag am 8. Juli bei rund 97 US-Dollar, im Pre-Market sogar zeitweise bei 93 US-Dollar. Damit ist die Aktie wieder in die 100-US-Dollar-Zone zurückgefallen, aus der sie im Februar 2024 nach oben ausgebrochen war. Laut BitcoinTreasuries.net hält das Unternehmen inzwischen 843.775 BTC und bleibt damit der mit Abstand größte Corporate Holder.

Die Marke hat eine längere Vorgeschichte. Im Jahr 2021 fungierten 100 US-Dollar noch als Widerstand, bevor dieses Niveau 2024 und Anfang 2026 als Unterstützung diente. Der aktuelle Test wirkt jedoch schwächer als frühere Rücksetzer: Seit dem Allzeithoch von 543 US-Dollar im November 2024 bildet die Aktie tiefere Hochs und liegt inzwischen rund 82 % darunter.

Ein Wochenschluss unter 100 US-Dollar wäre der erste bestätigte Breakdown seit dem Ausbruch im Jahr 2024. Bereits zuvor hatte der Markt auf das nachlassende Volumen hinter der jüngsten Erholung hingewiesen, während Berichte über einen teilweisen Bitcoin-Verkauf den Kurs kaum stützten. Das passt auch zur breiteren Debatte über die Finanzierungsstruktur des Unternehmens, die in der Analyse des STRC-Rebounds erneut als zentraler Faktor für Strategy aufgegriffen wird.

Metaplanet hält 200 Yen

Metaplanet zeigt sich bislang etwas robuster. Die Aktie legte in dieser Woche um 5,61 % auf 226 Yen zu und hält sich damit oberhalb der wichtigen 200-Yen-Marke. Dieses Niveau hatte bereits im Juli und November 2024 frühere Aufwärtsbewegungen gebremst, bevor es später zur Unterstützung wurde.

Das übergeordnete Chartbild bleibt dennoch extrem. Vom Tief im mittleren Jahr 2024 aus stieg Metaplanet um etwa das Zwanzigfache auf ein Allzeithoch von 1.930 Yen im Juni 2025, bevor der Kurs anschließend wieder um rund 88 % nachgab. Der Erholungsversuch im Januar und Februar 2026 scheiterte bei etwa 600 Yen, womit sich diese Zone als wichtiger Widerstand bestätigte.

Parallel dazu baut das Unternehmen seine Bitcoin-Position in der Bilanz weiter aus und erreichte am 2. Juli die Marke von 43.000 BTC. Für Anleger in Krypto-Aktien ist das relevant, weil solche Geschäftsmodelle den Aktienkurs meist deutlich enger an die Volatilität von Bitcoin koppeln als klassische Titel. Diese Strategie zeigte sich bereits bei der Ausweitung der Treasury auf 43.000 BTC.

Coinbase bleibt am stärksten

Von den drei Werten wirkt Coinbase derzeit am stabilsten. COIN notierte am 8. Juli bei 163,51 US-Dollar und verteidigte damit die 150-US-Dollar-Zone seit September 2024 zum vierten Mal. Zuvor hatten Käufer dieses Niveau auch im April 2025 und März 2026 gestützt.

Anders als Strategy handelt Coinbase damit weiterhin oberhalb der Unterstützung und nicht darunter. Die Aktie liegt zwar immer noch rund 64 % unter dem Allzeithoch von 444,65 US-Dollar aus Juli 2025, doch der Rückgang fällt bislang geringer aus als bei den beiden anderen Namen. Coinbase ist zudem eine große Krypto-Exchange und steht selbst ebenfalls weit oben auf der Liste der Corporate Bitcoin Holder.

Für europäische Krypto-Beobachter zeigt sich daran, wie eng börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz mit dem Kryptomarkt verbunden bleiben. Ob diese Unterstützungszonen halten oder brechen, sagt nicht nur etwas über die einzelnen Aktien aus, sondern auch über das Vertrauen in den breiteren Bitcoin-Treasury-Trade.


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