US-Regierung hebt Anklage gegen FTX-Gründer fallen
Im Prozess gegen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried hat die US-Regierung die Anklage wegen Beeinflussung von Wahlen fallen gelassen.

Im Prozess gegen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried hebt die US-Regierung die Anklage wegen Beeinflussung von Wahlen fallen gelassen.
Es gab zwölf Anklagen gegen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried. Laut einem Dokument zieht das US-Justizministerium (DOJ) die Anklagen zurück, die sich auf die sogenannten Verstöße gegen Wahlkampfgesetze beziehen. Wie Bloomberg berichtet, kam die Rücknahme der Anklage nach Absprachen mit den Bahamas, die der Anklage nicht zustimmten. Die USA haben im letzten Dezember verschiedene Zugeständnisse an die Inselnation gemacht, um die Auslieferung des FTX-Gründers zu ermöglichen. Warum die Bahamas sich weigerten, ist unklar. Es wird gesagt, dass der FTX-Gründer enorme Einfluss auf den Inselstaat hat, bis in die höchste Ebene.
Die Untergang des Crypto-Imperiums von SBF verursachte auch eine mäßig schwere politische Krise in den USA. Der FTX-Gründer spendete insgesamt 93 Millionen Dollar an US-Politiker, davon 40 Millionen an die Demokratische Partei, davon 5,2 Millionen Dollar direkt an die Wahlkampagne von Joe Biden ging. Bankman-Fried ist derzeit auf Kaution frei. Aber das kann sich ändern. Assistant US Attorney Danielle Sassoon hat kürzlich beantragt, die Kaution aufzuheben. Der Grund: SBF soll intime Tagebuchnotizen seiner Ex-Freundin Caroline Ellison an die NY Times weitergeleitet haben. Sie wird gegen ihn als Kronzeugin aussagen im Prozess.