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USA frieren mehr als 25 Millionen US-Dollar in Krypto aus Betrugsfällen ein

Die Beschlagnahme steht im Zusammenhang mit der Scam Center Strike Force des US Attorney und richtet sich gegen Romance Scams und betrügerische Anlageplattformen mit Tausenden von Opfern.

USA frieren mehr als 25 Millionen US-Dollar in Krypto aus Betrugsfällen ein

Wichtigste Erkenntnisse

  • US-Behörden haben in Betrugsfällen mit Opfern in den Vereinigten Staaten und Kanada mehr als 25 $ Millionen in Krypto beschlagnahmt.
  • Die Beschlagnahme steht im Zusammenhang mit der Scam Center Strike Force und ist Teil eines breiteren Vorgehens gegen Krypto-bezogene Betrugsfälle.
  • In den Akten geht es unter anderem um Romance Scams, betrügerische Anlageplattformen und einen Rückholbetrug, von dem Tausende Opfer weltweit betroffen sein sollen.

US-amerikanische Behörden haben im Zusammenhang mit Betrugsfällen, die Opfer in den Vereinigten Staaten und Kanada getroffen haben, mehr als 25 $ Millionen (21,9 € Millionen) an Krypto beschlagnahmt. Nach Angaben der Behörden ist die Maßnahme Teil eines breiter angelegten Vorgehens gegen Krypto-bezogene Betrugsfälle, bei dem inzwischen mehr als 800 $ Millionen (701 € Millionen) zurückgeholt worden sein sollen.

Neuer Schlag gegen Betrug

US Attorney Jeanine Ferris Pirro erklärte, die Beschlagnahme gehe direkt auf die Scam Center Strike Force zurück, die sie im November 2025 ins Leben gerufen hat. Aus ihrer Sicht zeigt der Fall, dass der Druck auf internationale Betrugsnetzwerke Wirkung entfalten dürfte. Special Agent in Charge Tara McLeese vom US Secret Service Washington Field Office betonte, die Arbeit der Ermittler sei entscheidend, um Cyberkriminelle zu verfolgen und ihre illegalen Transaktionen nachzuvollziehen.

Die fünf Klagen wurden am 21. Juli bei einem Bundesgericht eingereicht. Sie zielen auf die Einziehung von Krypto ab, das in einzelnen Betrugsermittlungen sichergestellt wurde. Insgesamt geht es um mehrere Geldwäschenetzwerke und Tausende von Opfern weltweit.

Mehrere Betrugsmodelle

Die Akten zeigen unterschiedliche Vorgehensweisen. In einem Fall sollen mehr als 200 Opfer über Online-Romance-Scams betrogen worden sein, wobei die Klage rund 12 $ Millionen (10,5 € Millionen) einziehen lassen will. Die Ermittler verfolgten die Geldströme dabei über Hunderte zwischengeschaltete Krypto-Wallets.

Ein anderes Verfahren betrifft mehr als 270 mutmaßliche Opfertransaktionen, die mit betrügerischen Anlageplattformen in Verbindung stehen sollen. Hier werden rund 10,4 $ Millionen (9,1 € Millionen) geltend gemacht. In einem fünften Fall nahmen Betrüger ein früheres Opfer erneut ins Visier und versprachen, verlorenes Geld zurückzuholen. Das Opfer leistete daraufhin mehrere Zahlungen; die Klage richtet sich dort auf rund 285.000 $ (249.600 €), während die Rückforderung noch läuft.

Warum das relevant ist

Für europäische Krypto-Interessierte zeigt der Fall, dass US-Ermittlungsbehörden ihr Vorgehen gegen Betrug weiter verschärfen. Die Scam Center Strike Force passt zu einem breiteren Trend hin zu spezialisierten Taskforces, die sich auf Krypto-Betrug und Geldwäsche-Routen konzentrieren. Das ist relevant, weil viele dieser Netzwerke grenzüberschreitend arbeiten und Opfer in mehreren Ländern treffen. Auch bei Romance Scams spielt Krypto-Geldwäsche oft eine zentrale Rolle, wie in einem jüngeren Fall, in dem ein internationales Netzwerk über ein Krypto-Geldwäschenetzwerk hinter Romance Scams aufgedeckt wurde.


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