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Strategy hält Bitcoin-Bestand stabil und baut Dollarreserve auf 3 Milliarden US-Dollar aus

Der Cash-Puffer soll Dividenden auf Preferred Stock und Zinskosten decken, während MSTR auf den Rückgang von Bitcoin auf 62.800 US-Dollar reagierte.

Strategy hält Bitcoin-Bestand stabil und baut Dollarreserve auf 3 Milliarden US-Dollar aus

Wichtigste Erkenntnisse

  • Strategy hat vergangene Woche weder Bitcoin gekauft noch verkauft, dadurch blieb die Position bei 843.775 BTC.
  • Das Unternehmen hat über sein at-the-market Equity-Programm zusätzliche Dollarreserven in Höhe von 466,7 Millionen $ aufgebaut, womit die Reserve auf 3 Milliarden $ gestiegen ist.
  • Der Cash-Puffer ist für Dividendenzahlungen auf Preferred Stock und Zinskosten auf ausstehende Schulden gedacht.

Strategy hat seine Bitcoin-Position in der vergangenen Woche unverändert gelassen. Gleichzeitig hat das Unternehmen über sein at-the-market Equity-Programm weitere 466,7 Millionen $ (408 Millionen €) an Dollarreserven aufgebaut. Damit steigt der Gesamtbestand auf 3 Milliarden $ (2,6 Milliarden €). Das Geld soll vor allem Dividenden auf Preferred Stock und Zinszahlungen auf ausstehende Verbindlichkeiten absichern.

Kein neuer Bitcoin-Kauf

Laut einer am Montag eingereichten regulatory filing hat Strategy in der vergangenen Woche weder Bitcoin zugekauft noch Bestände verkauft. Die Position blieb damit bei 843.775 BTC. Der gesamte Kaufwert liegt inklusive Kosten und Ausgaben bei rund 63,69 Milliarden $ (55,7 Milliarden €). Das Unternehmen selbst beziffert den durchschnittlichen Einstiegspreis auf 75.476 $ (66.000 €) je Bitcoin.

Damit gehört Strategy weiterhin zu den größten börsennotierten Bitcoin-Treasuries weltweit. Für den breiteren Kryptomarkt ist das relevant, weil das Unternehmen Bitcoin seit 2020 als zentralen Bestandteil seiner Treasury-Strategie nutzt und damit zu einem wichtigen Gradmesser für institutionelle Nachfrage nach BTC geworden ist. Auch im Marktumfeld passt das Bild: Langfristhalter haben zuletzt wieder netto zugekauft, nachdem der Verkaufsdruck nachgelassen hatte.

Reserve für Schulden und Dividenden

Der zusätzliche Cash-Puffer ist nicht für neue Bitcoin-Käufe vorgesehen, sondern für laufende finanzielle Verpflichtungen. Strategy zufolge soll die Reserve Dividendenzahlungen auf Preferred Stock sowie Zinskosten auf die ausstehenden Schulden abdecken. Das fügt sich in die bisherige Finanzierungsstruktur des Unternehmens ein, das seine Bitcoin-Strategie unter anderem über wandelbare Schulden und den Verkauf von Stammaktien finanziert hat. Genau diese Mischung steht seit Längerem unter Beobachtung, wie auch die Diskussion über zusätzliches Bitcoin-Risiko bei Strategy zeigt.

MSTR unter Druck

Die Aktie von MSTR lag im vorbörslichen Handel 3 % im Minus, nachdem Bitcoin am Wochenende auf 62.800 $ (54.900 €) gefallen war. Für europäische Krypto-Beobachter ist das vor allem deshalb interessant, weil Strategy am Markt häufig als börsennotierter Proxy für Bitcoin-Risiko gilt und Kursbewegungen bei BTC sich deshalb oft direkt im Aktienkurs widerspiegeln. Die Kombination aus unverändertem Bitcoin-Bestand und höherer Dollarreserve deutet darauf hin, dass das Unternehmen sein Krypto-Exposure beibehält, zugleich aber mehr Puffer für die eigene Finanzierungsstruktur schaffen will.


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